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CPC oder CPA: Wie werden Creator bei Affiliate-Links bezahlt?

CPC (Cost per Click) heißt: Du bekommst Geld für Klicks auf deinen Link, die das Programm als gültig wertet, auch wenn danach niemand kauft. CPA steht für Cost per Action, oft auch Cost per Acquisition: Bezahlt wird eine festgelegte Aktion nach dem Klick, bei Affiliate-Links meist ein Kauf, oft als Prozentsatz vom Bestellwert. Welches Modell gilt, legt das Partnerprogramm fest, also der Shop oder die Plattform, über die du verlinkst. Manche zahlen beides.

Stand:

Mit wyrld bekommst du einen eigenen Creator-Shop mit Produkten aus 90.000+ Partnershops, die Affiliate-Links legt wyrld für dich an. Für Creator kostenlos.

Wofür du bei CPC und CPA Geld bekommst

CPC: pro KlickCPA: pro Kauf
Wofür gezahlt wirdden Besuch im Shopden Kauf im Shop
Wann du verdienstfür gültige Klicks, auch ohne Kauferst wenn ein Kauf zählt und bleibt
Retourenspielen in der Regel keine Rolledie Provision fällt ganz oder teilweise weg
Höhe je Vorgangmeist kleinmeist höher, abhängig vom Warenwert
Was schiefgehen kannKlicks, die das Programm nicht wertet, etwa doppelteKauf nach Ablauf des Zeitfensters oder über einen anderen Link
Passt eher zuInspiration, großer Reichweiteeiner Community, die gezielt kauft, teureren Produkten

Die Kürzel stammen aus der Werbung und beschreiben, was der Shop bezahlt. Deshalb steht „Cost“ darin, obwohl du Geld bekommst. Das IAB, das Standards für Online-Werbung herausgibt, beschreibt CPA in seinem Glossar als das, was die werbende Seite für jede Person zahlt, die über den Klick hinaus eine festgelegte Aktion ausführt, zum Beispiel einen Newsletter bestellt. Für Käufe führt das Glossar ein eigenes Kürzel: CPS (Cost per Sale). Bei Affiliate-Links von Creatorn ist die Aktion meist ein Kauf, darum meint CPA dort oft einfach die Provision pro Kauf.

Ab wann CPA mehr bringt als CPC: ein Rechenbeispiel

Warenkorb nettoProvision je Kauf nach RetourenGleichstand bei
15 €0,84 €1 Kauf je 28 Klicks (3,6 %)
60 €3,36 €1 Kauf je 112 Klicks (0,9 %)
150 €8,40 €1 Kauf je 280 Klicks (0,4 %)

Angenommen, ein Shop zahlt 3 Cent pro Klick, ein anderer 8 % Provision auf den Nettowert, und für 30 % der Käufe fällt die Provision durch Retouren oder Stornos weg. Ein Kauf bringt dann im Schnitt Warenkorb netto × 8 % × 0,7. Die rechte Spalte zeigt, bei welcher Kaufquote beide Modelle gleich viel bringen. Liegt deine Quote darüber, bringt CPA mehr. Alle Werte sind Annahmen für das Beispiel, keine Konditionen eines bestimmten Shops.

Bei günstigen Produkten muss also etwa jeder 28. Klick zu einem Kauf führen, damit die Provision mit 3 Cent pro Klick mithält. Bei 150 € netto reicht ein Kauf auf 280 Klicks. Deine eigene Kaufquote bekommst du, wenn du deine Käufe durch deine Klicks teilst. Angenommen, auf 1.000 Klicks kommen 12 Käufe, das sind 1,2 %: Bei Produkten um 60 € netto läge CPA vorn, bei Produkten um 15 € die Klickvergütung.

Die 30 % Retouren sind bewusst hoch angesetzt. Laut Bitkom schicken Online-Shopper in Deutschland im Schnitt 11 % ihrer Online-Käufe zurück, die 16- bis 29-Jährigen 15 %. Mit weniger Retouren sinkt die Schwelle für CPA. Zahlt ein Shop beides, musst du nicht abwägen: Dann kommt die Provision zur Klickvergütung dazu. Im Rechner weiter unten setzt du deine eigenen Werte ein.

Wann ein Kauf für dich zählt und was davon abgeht

Provisionen auf Käufe werden oft auf einen Nettobetrag gerechnet. Beim Amazon-Partnerprogramm etwa ist die Grundlage laut Richtlinien, was Amazon tatsächlich einnimmt, abzüglich unter anderem Versandkosten, Steuern, Gutschriften und Preisnachlässen. Bestellungen, bei denen eine Stornierung, Rückgabe oder Rückerstattung eingeleitet wurde, sind dort ausgeschlossen. Was genau zählt, steht in den Bedingungen des jeweiligen Programms.

Dazu kommt das Zeitfenster. Ein Kauf zählt nur, wenn er innerhalb der Frist nach deinem Klick passiert, die das Programm festlegt. Oft heißt sie Cookie-Laufzeit. Kommt die Person zwischendurch über den Link eines anderen Partners, kann der Kauf an diesen gehen. Bei Amazon endet deine Sitzung laut Richtlinien zum Beispiel, sobald die Person Amazon über einen Partnerlink aufruft, der nicht deiner ist.

Endgültig ist ein Kauf oft erst nach Wochen. Online-Käufe können Verbraucherinnen und Verbraucher in der Regel binnen 14 Tagen widerrufen (§ 355 Abs. 2 BGB), und bei Waren beginnt die Frist erst, wenn sie angekommen sind (§ 356 Abs. 2 Nr. 1 BGB). In einer Bitkom-Befragung vom Herbst 2023 war eine Größe, die nicht passt, etwa bei Kleidung oder Möbeln, der häufigste Grund für Retouren: 67 % nannten ihn. Deshalb steht eine Kaufprovision oft erst fest, wenn klar ist, dass der Kauf bleibt. Bei CPC spielt das meist keine Rolle.

Was Stylink, LTK, Amazon und wyrld laut eigenen Seiten bezahlen

ProgrammBezahlt wirdWas die Bedingungen dazu sagen
Stylinkpro echtem KlickSatz je Klick steht beim Erstellen des Links im Linkmaker
LTKProvision auf KäufeSatz je nach Marke, in der Regel 10 bis 25 %
Amazon-Partnerprogrammqualifizierte VerkäufeProzentsatz der qualifizierten Erlöse, Sätze in einer Anlage zum Vergütungskatalog
wyrldje nach Shop pro Klick, pro Kauf oder beidesHöhe hängt vom Shop und vom Produkt ab, abgerechnet wird monatlich per Gutschrift

Die Angaben stammen aus den AGB von Stylink (Stand August 2026, § 3), der deutschen FAQ von LTK und den Richtlinien des Amazon-Partnerprogramms (Fassung vom 14. April 2026), gelesen am 22. Oktober 2026; die Zeile zu wyrld stammt von wyrld selbst. Andere Programme regeln das in ihren eigenen Bedingungen, manche zahlen auch beides. Kampagnen und andere Aufträge, die es bei manchen Programmen daneben gibt, zeigt die Tabelle nicht. Konditionen können sich ändern, prüf sie deshalb, bevor du verlinkst.

So ist es bei wyrld

Bei wyrld ist beides dabei: Du verdienst je nach Shop pro Klick, pro Kauf oder beides. Ein Programm suchst du dafür nicht selbst. Du fügst den Link zu einem Produkt ein oder wählst es aus dem Katalog, wyrld erkennt Marke, Name und Variante, sucht denselben Artikel in über 90.000 Partnershops und legt für jedes gefundene Angebot den Affiliate-Link an. Bei Netzwerken meldest du dich nicht an. Daneben bezahlen Marken über wyrld Boost Kampagnen, die über viele Creator laufen, nach KPIs, die sie vorher festlegen, zum Beispiel Käufe oder Klicks. Ob du mitmachst, entscheidest du selbst.

Deine Community sieht die gefundenen Angebote mit Preis nebeneinander und kauft, wo sie möchte, direkt beim Shop und ohne Aufpreis. Für 65 % der Online-Shopper in Deutschland ist der günstigste Preis laut Bitkom (2022) ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Shops. Wer bei dir nach einem besseren Preis schaut, sieht die anderen Angebote also schon in deinem Shop und muss dafür nicht ohne deinen Link weitersuchen. Für welchen dieser Shops sich deine Community über deine Links auch entscheidet: Du verdienst je nach Shop am Klick, am Kauf oder an beidem. In deinem Dashboard verfolgst du Klicks und Provision. So ersetzt du die Annahmen aus dem Rechenbeispiel nach ein paar Wochen durch deine eigenen Zahlen.

Provisioniert wird der Nettowert nach Retouren und Stornos. Abgerechnet wird am Anfang des Folgemonats per Gutschrift, eine Rechnung schreibst du nicht. Provisionen aus Käufen zahlt wyrld aus, sobald der Shop bzw. das Partnerprogramm sie an wyrld gezahlt hat. Arbeitest du mit einem Management, bekommt es ein eigenes Dashboard, pflegt deinen Shop mit dir und sieht dieselben Zahlen. Einen vereinbarten Provisionsanteil zieht wyrld bei der Abrechnung von deinem Verdienst ab, und dein Management bekommt eine eigene Gutschrift. Für Creator ist wyrld kostenlos, und die Creator-AGB verlangen keine Exklusivität: Von wyrld aus können deine Links bei Stylink, LTK oder Amazon bleiben. Was diese Programme dazu regeln, steht in ihren Bedingungen.

Verdienst-Rechner.

Beispielwerte. Jeder Shop legt seine Konditionen selbst fest, manche zahlen nur pro Klick, manche nur pro Kauf. Setz einen Wert auf 0, wenn er nicht gilt.

FAQ

Häufige Fragen.

Werden bei CPC alle Klicks bezahlt?

Nein. Gezahlt wird für Klicks, die das Programm als gültig wertet. Stylink zum Beispiel zählt laut seinen AGB (Stand August 2026, § 3) unter anderem doppelte Klicks, Klickbetrug und Klicks von außerhalb des Registrierungslands nicht als echte Klicks. Den Satz pro Klick legt das Programm fest. Bei Stylink können sich die Konditionen laut AGB „von Zeit zu Zeit (auch innerhalb eines Tages)“ ändern.

Ab welcher Kaufquote bringt CPA mehr als CPC?

Das hängt von Warenwert, Provisionssatz und Retouren ab. Angenommen, ein Shop zahlt 3 Cent pro Klick, ein anderer 8 % auf den Nettowert, und für 30 % der Käufe fällt die Provision weg: Bei 60 € netto bringen beide gleich viel, wenn etwa jeder 112. Klick zu einem Kauf führt, bei 15 € netto erst, wenn es jeder 28. ist.

Was ist besser, CPC oder CPA?

Meist hast du keine Wahl: Das Modell legt der Shop oder das Programm fest. Du entscheidest, welche Produkte und Programme du verlinkst. Günstige Produkte und Beiträge, die vor allem inspirieren, passen eher zu CPC, teurere Produkte und eine Community, die gezielt kauft, eher zu CPA. Zahlt ein Shop beides, bringen dir auch Klicks ohne Kauf etwas.

Welche Plattform zahlt pro Klick, pro Kauf oder beides?

Das hängt vom jeweiligen Programm ab. Laut Stylink-AGB (Stand August 2026, § 3) bekommen Creator dort Geld je echtem Klick, laut LTK-FAQ eine Provision auf Käufe, und das Amazon-Partnerprogramm vergütet laut seinen Richtlinien qualifizierte Verkäufe. Bei wyrld gibt es Shops, die pro Klick zahlen, Shops mit Provision pro Kauf und Shops, die beides zahlen.

Bekomme ich Provision, wenn jemand erst später kauft?

Nur innerhalb des Zeitfensters, das das Programm festlegt. Beim Amazon-Partnerprogramm beginnt mit deinem Klick laut Richtlinien eine Sitzung, die spätestens nach 24 Stunden endet. Kommt das Produkt in dieser Zeit in den Einkaufswagen, kann die Bestellung bis 89 Tage nach dem Klick zählen. Ruft die Person Amazon vorher über den Partnerlink eines anderen auf, endet deine Sitzung.

Bekomme ich Provision, wenn meine Community in einem anderen Shop kauft?

Nur, wenn der Kauf über einen Affiliate-Link von dir läuft und dieser Shop vergütet. Wer denselben Artikel woanders günstiger findet und dort direkt bestellt, kauft ohne deinen Link. Bei wyrld sieht deine Community die gefundenen Angebote mehrerer Partnershops mit Preis nebeneinander, jedes mit eigenem Affiliate-Link. Je nach Shop verdienst du dann am Klick, am Kauf oder an beidem.

Stand der Angaben:

Quellen

Passende Fragen.

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