Ratgeber · Instagram, TikTok, YouTube und Co.

Wo kann man auf Instagram, YouTube, Pinterest und Snapchat klickbare Links setzen?

Laut Hilfeseiten und Ankündigungen der Plattformen, gelesen am 22. Oktober 2026: Auf Instagram sind Links im Profil und in Stories mit dem Link-Sticker anklickbar. YouTube erlaubt bis zu 14 Links im Kanalprofil und anklickbare Links in Beschreibungen und Kommentaren von Langvideos, externe Links erst mit den erweiterten Funktionen, in Shorts nicht. Pinterest hat einen Link im Profil und das Feld „Webseite“ an deinen Pins. Auf Snapchat hängst du Links mit der Büroklammer an einen Snap.

Stand:

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Wo Links anklickbar sind: die vier Plattformen im Überblick

PlattformOrtLaut der Plattform
InstagramProfilWebsites im Profil, auch außerhalb von Instagram sichtbar
InstagramStoryLink-Sticker; nicht für neue Konten und Konten mit wiederholten Verstößen
YouTubeKanalprofilbis zu 14 Links auf der Kanalseite
YouTubeLangvideo: Beschreibung, Kommentareanklickbar; externe Links erst mit erweiterten Funktionen
YouTubeShort: Beschreibung, Kommentarenicht anklickbar
YouTubeShort: ähnliches Videoanklickbar; verknüpfen erst mit erweiterten Funktionen
YouTubeAbspannanklickbar; externe Website nur im YouTube-Partnerprogramm
PinterestProfilLink zu deiner Webseite
PinterestPinFeld „Webseite“; ändern nur bei Pins, die du erstellt hast
SnapchatSnapLink über das Büroklammer-Symbol
SnapchatÖffentliches ProfilWebsite mit Creator-Account oder Business-Profil

Grundlage sind die Hilfeseiten der Plattformen, gelesen am 22. Oktober 2026, für die Instagram-Story die Ankündigung von Instagram vom 27. Oktober 2021 und der Stories-Ratgeber von Instagram für 2026. Was diese Seiten nicht nennen, etwa Links in Beitragstexten auf Instagram, fehlt in der Tabelle. Funktionen ändern sich, prüf deshalb vor einer Kampagne in der App, ob sich dein Link antippen lässt.

Reihenfolge, Freischaltung, Weiterleitungen: was die Plattformen sagen

  • Instagram: Die Reihenfolge der Websites in deinem Profil kannst du laut Instagram-Hilfe selbst festlegen. Setz den Link, der dir am wichtigsten ist, nach oben.
  • YouTube: Anklickbare externe Links in Beschreibungen gehören laut YouTube zu den erweiterten Funktionen. Ob sie für deinen Kanal aktiv sind, zeigt YouTube Studio unter Einstellungen, Kanal, Verfügbarkeit der Funktionen.
  • YouTube Shorts: URLs in Beschreibungen und Kommentaren sind laut YouTube nicht anklickbar, um Spam und Betrugsversuche zu reduzieren. Willst du aus einem Short auf Produkte verweisen, verknüpf ein ähnliches Video, etwa ein Langvideo mit den Links in der Beschreibung, oder verweis auf die Links im Kanalprofil. Auch das ähnliche Video führt YouTube unter den erweiterten Funktionen.
  • Pinterest: Verlinke laut Pinterest-Hilfe möglichst direkt auf die Quelle, weil bestimmte Weiterleitungen und URL-Kürzungen nicht erlaubt sind. Die Community-Richtlinien empfehlen, dass man vernünftigerweise absehen kann, wohin ein Link führt, und Links mit übermäßigen oder irreführenden Weiterleitungen können blockiert werden. In der Fassung, die ab 12. November 2026 gilt, steht das ausdrücklich auch für Links im Profil.
  • Pinterest: Führt ein Pin zu einer leeren Seite, ersetzt Pinterest den Link möglicherweise durch einen anderen. Ändern kannst du Links nur an Pins, die du selbst erstellt hast, nicht an gemerkten.
  • Snapchat: Den Link hängst du auf dem Vorschaubildschirm über das Büroklammer-Symbol an, und wer den Snap sieht, wischt nach oben zur Website. Eine Website im öffentlichen Profil führt der Snapchat-Support für Creator-Accounts und Business-Profile auf, beim öffentlichen Standardprofil ist sie nicht angehakt.

So setzt du einen Link in deine Instagram-Story

Die ersten vier Schritte beschreibt Instagram in der Ankündigung vom 27. Oktober 2021, mit der Links in Stories für alle Konten freigegeben wurden. Vorher waren sie auf verifizierte Konten oder Konten mit einer bestimmten Zahl an Followern beschränkt. Der Stories-Ratgeber von Instagram für 2026 beschreibt den Weg ähnlich und verweist für die Anleitung auf diese Ankündigung. Der fünfte Schritt setzt die Empfehlung der Medienanstalten um. Die Menüs in der App können heute anders aussehen.

  1. Nimm ein Foto oder Video für deine Story auf oder lade eins hoch.
  2. Tippe oben in der Leiste auf das Sticker-Symbol und wähle den Link-Sticker.
  3. Füge die Adresse ein und tippe auf „Fertig“.
  4. Platziere den Sticker in deiner Story. Tippst du ihn an, wechselt die Farbe. Den Text auf dem Sticker kannst du laut dem Ratgeber von 2026 anpassen.
  5. Schreib auf dieselbe Slide gut lesbar „Affiliate-Link*“ und einen kurzen Satz, was das Sternchen bedeutet. Empfiehlst du auf der Slide ein Produkt, kommt „Werbung“ oder „Anzeige“ dazu, bei einem Video während der ganzen Slide. Sitzen Links auf mehreren Slides, braucht jede davon diese Hinweise.

So kennzeichnest du Links in Profil, Story, Beschreibung, Pin und Snap

Für Affiliate-Links empfiehlt der Leitfaden der Medienanstalten (Mai 2025) ein Sternchen (*) und eine Erläuterung in unmittelbarer Nähe des Links. Nach Plattformen oder Stellen unterscheidet er dabei nicht, er richtet sich an Social-Media-Angebote und andere Online-Medien allgemein. Wir verstehen ihn so, dass Sternchen und Erläuterung überall direkt zum Link gehören: an den Link-Sticker, in die Videobeschreibung, an den Pin und auf den Snap.

Für den Link im Profil, der zu deinem eigenen Shop führt, nennt der Leitfaden keinen eigenen Fall. Er sagt aber, dass ein Link auf ein gewerbliches Angebot oder einen Webshop aus kommerziellem Interesse als Werbung zu kennzeichnen ist, und empfiehlt für solche werblichen Links „Werbung“ oder „Anzeige“ deutlich lesbar direkt am Link. Wir schließen daraus: Führt dein Profil-Link zu Affiliate-Links, an denen du verdienst, gehört „Anzeige“ direkt daneben, dazu der Hinweis, dass dort Affiliate-Links stehen.

Ist der Beitrag selbst Werbung, kennzeichnest du zusätzlich den Beitrag. Das ist er laut Leitfaden, wenn du dafür eine Gegenleistung bekommst, etwa Geld; auch zugeschickte Produkte können eine sein. Auch ohne Kooperation kann Werbeabsicht unterstellt werden, wenn du ein Produkt so anpreist, dass es nach Verkaufsförderung aussieht. Als Anzeichen nennt der Leitfaden unter anderem die Aufforderung zum Kauf, Preise und Bezugsquellen und die Kombination mit Affiliate-Links. Bei Bild und Text gehört dann „Werbung“ oder „Anzeige“ deutlich lesbar an den Anfang. Im Video empfiehlt der Leitfaden eine Einblendung „Werbung“ während des ganzen Videos oder der Werbesequenz, je nachdem, wo das Produkt die Hauptrolle spielt, und bei einer Nebenrolle einen Hinweis zu Beginn wie „Unterstützt durch Produktplatzierung“. Bei kostenlos erhaltenen Produkten ist dieser Hinweis laut Leitfaden erst nötig, wenn ihr Wert über 100 Euro liegt. Blendest du ein, wo man das Produkt bekommt, gilt das Video oder diese Sequenz als Werbung, nicht mehr als Produktplatzierung.

Bei Stories zählt jede werbliche Slide. Kennzeichnungspflichtig ist laut Leitfaden der werbliche Beitrag selbst, ausdrücklich auch „jedes Story-Slide im werblichen Zusammenhang“. Ein Hinweis auf der ersten Slide reicht also nicht, wenn der Link-Sticker auf der dritten sitzt. Auch ein pauschaler Hinweis im Profil, dass dein Account Werbung enthält, genügt nicht.

Die Kennzeichnung muss laut Leitfaden ohne Scrollen oder Ausklappen erkennbar sein und darf nicht von Bedienelementen oder Fortschrittsbalken überlagert werden. In der Story heißt das: nicht ganz oben unter den Fortschrittsbalken und nicht unter einen anderen Sticker.

So ist es bei wyrld

Mit wyrld setzt du an diesen Stellen einen Link für alle deine Empfehlungen: die Adresse deines wyrld-Shops, die du gleich nach der Anmeldung hast. Sie ist ein normaler Weblink und passt als Website in dein Profil auf Instagram, YouTube oder Pinterest, auf Snapchat mit Creator-Account, in den Link-Sticker einer Story und an einen Snap. In einem Short verweist du auf den Shop-Link in deinem Kanalprofil, weil URLs dort nicht anklickbar sind. Findet wyrld ein Produkt bei mehreren Partnershops, sieht deine Community auf deiner Seite die Angebote mit Preis nebeneinander und kauft, wo sie möchte, direkt beim Shop und ohne Aufpreis. Für 65 % der Online-Shopper in Deutschland ist der günstigste Preis laut Bitkom Research (2022) ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Shops.

Für jedes Produkt fügst du nur dessen Link ein oder wählst es im Katalog. wyrld erkennt Marke, Name und Variante, sucht denselben Artikel in über 90.000 Partnershops und legt für jedes gefundene Angebot den Affiliate-Link an. Bei Netzwerken meldest du dich nicht selbst an, und die Adresse in deinem Profil bleibt dieselbe, wenn neue Produkte dazukommen. Arbeitest du mit einem Management, bekommt es bei wyrld ein eigenes Dashboard, pflegt deinen Shop mit dir und sieht deine Zahlen. Einen vereinbarten Provisionsanteil zwischen 0 und 100 % zieht wyrld von deinem Verdienst ab, ihr bekommt getrennte Gutschriften.

Du verdienst je nach Shop pro Klick, pro Kauf oder beides und bekommst am Anfang des Folgemonats eine Gutschrift. Für Creator ist wyrld kostenlos, und die Creator-AGB verlangen keine Exklusivität: Von wyrld aus können Links zu Programmen, in denen du schon bist, neben deinem Shop-Link stehen. Empfiehlst du Produkte mit Affiliate-Links, kennzeichnest du deine Beiträge als Werbung und setzt den Hinweis zum Link im Profil direkt daneben. Dafür bist du als Creator selbst verantwortlich.

FAQ

Häufige Fragen.

Wer kann in der Instagram-Story einen Link setzen?

Laut der Ankündigung von Instagram vom 27. Oktober 2021 alle Konten, unabhängig von der Zahl der Follower. Ausgenommen sind neue Konten und Konten, die wiederholt Hassbotschaften, Fehlinformationen oder andere Inhalte teilen, die gegen die Gemeinschaftsrichtlinien verstoßen. Den Link setzt du mit dem Link-Sticker.

Muss ich den Link in meinem Profil kennzeichnen?

Nach unserem Verständnis ja, wenn er zu deinem Shop mit Affiliate-Links führt. Einen eigenen Fall für den Profil-Link nennt der Leitfaden der Medienanstalten nicht. Links auf ein gewerbliches Angebot oder einen Webshop aus kommerziellem Interesse kennzeichnest du laut Leitfaden aber mit „Werbung“ oder „Anzeige“ deutlich lesbar direkt am Link, zum Beispiel „Anzeige: Mein Shop (Affiliate-Links)“.

Kann ich auf allen vier Plattformen denselben Link verwenden?

Eine normale Webadresse kannst du laut den Plattformen ins Profil auf Instagram und Pinterest setzen, in die Kanallinks auf YouTube, in den Link-Sticker einer Instagram-Story und an einen Snap. Eine Website im öffentlichen Snapchat-Profil führt der Snapchat-Support für Creator-Accounts und Business-Profile auf. Auf Pinterest verlinkst du möglichst direkt auf das Ziel, weil bestimmte Weiterleitungen und URL-Kürzungen nicht erlaubt sind.

Kann ich meinen wyrld-Shop zusätzlich zu Links nutzen, die schon in meinem Profil stehen?

Von wyrld aus ja, die Creator-AGB verlangen keine Exklusivität. Wo im Profil mehrere Links Platz haben, etwa bis zu 14 im YouTube-Kanalprofil laut YouTube-Hilfe, setzt du die Shop-Adresse dazu und lässt die Links zu Programmen, in denen du schon bist, stehen. Ob ein anderes Programm dazu etwas regelt, steht in dessen Bedingungen.

Wie füge ich auf Snapchat einen Link zu einem Snap hinzu?

Tippe auf dem Vorschaubildschirm auf die Büroklammer, füge die Adresse ein oder gib sie ein und bestätige mit „An Snap anhängen“. Wer deinen Snap sieht, wischt laut Snapchat-Support nach oben und öffnet die Website. Ist es ein Affiliate-Link, kennzeichnest du ihn direkt auf dem Snap.

Darf ich Affiliate-Links auf YouTube und Pinterest posten?

Ja, mit Regeln. Laut YouTube verstoßen Affiliate-Inhalte nicht gegen die Nutzungsbedingungen, übermäßig viele auf eigens dafür angelegten Konten können aber gegen die Spam-Richtlinien verstoßen. Pinterest nennt in seinen Affiliate-Richtlinien unter anderem ein authentisches Konto und Affiliate-Links in Maßen. In Deutschland kennzeichnest du Affiliate-Links zusätzlich; der Leitfaden der Medienanstalten empfiehlt dafür, ohne nach Plattformen zu unterscheiden, ein Sternchen und eine Erläuterung direkt am Link.

Stand der Angaben:

Quellen

Passende Fragen.

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