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Wie viele Handelsunternehmen arbeiten mit Influencern, und wie viel geben sie dafür aus?

13 % der Handelsunternehmen in Deutschland mit mindestens zehn Beschäftigten arbeiten mit Influencern zusammen, weitere 9 % haben darüber nachgedacht. Das zeigt eine Bitkom-Befragung von 505 Unternehmen aus Groß-, Einzel- und Kfz-Handel im Frühjahr 2025. Wer mit Influencern arbeitet, setzt nach eigener Schätzung im Schnitt 7 % des Werbebudgets dafür ein, durchschnittlich rund 66.860 € im Jahr. Die Spanne ist groß: 35 % von ihnen geben bis zu 10.000 € aus, 1 % eine Million Euro oder mehr.

Stand:

Mit wyrld Boost bringst du dein Budget sofort zu Creatorn, die deine Produkte zeigen, und zahlst nach Ergebnis.

Wie viele Handelsunternehmen mit Influencern arbeiten

13 %

der Handelsunternehmen arbeiten bereits mit Influencern zusammen.

Bitkom Research, Befragung KW 11 bis 19 2025, 505 Handelsunternehmen ab 10 Beschäftigten
9 %

arbeiten noch nicht mit Influencern, haben aber darüber nachgedacht.

Bitkom Research, Befragung KW 11 bis 19 2025, 505 Handelsunternehmen ab 10 Beschäftigten
25 %

arbeiten nicht mit Influencern und planen das aktuell auch nicht.

Bitkom Research, Befragung KW 11 bis 19 2025, 505 Handelsunternehmen ab 10 Beschäftigten

Bitkom nennt Influencer-Marketing deshalb für die Mehrheit der Unternehmen ein „Randthema“. In sozialen Netzwerken sind deutlich mehr unterwegs: In derselben Befragung haben 59 % ein eigenes Profil, und 31 % schalten dort bezahlte Werbung. Viele sind dort also selbst vertreten, ohne mit Creatorn zu arbeiten.

Als Verkaufskanal spielen soziale Netzwerke laut Bitkom noch eine untergeordnete Rolle: 27 % der Handelsunternehmen mit Onlinehandel nehmen dort Bestellungen an, 2023 waren es 23 %.

Was Handelsunternehmen für Influencer ausgeben

7 %

ihres gesamten Werbebudgets setzen Handelsunternehmen, die mit Influencern arbeiten, nach eigener Schätzung im Schnitt dafür ein.

Bitkom Research, Befragung KW 11 bis 19 2025, Basis: 67 Unternehmen, die mit Influencern zusammenarbeiten
66.860 €

geben sie im Durchschnitt im Jahr für Influencer-Marketing aus.

Bitkom Research, Befragung KW 11 bis 19 2025, Basis: 67 Unternehmen, die mit Influencern zusammenarbeiten
Budget für Influencer-Marketing im JahrAnteil der Unternehmen
bis 10.000 €35 %
über 10.000 bis 100.000 €39 %
mindestens 100.000 €6 %
darunter: 1 Million € oder mehr1 %

Der Durchschnitt sagt wenig über das einzelne Budget. Mehr als ein Drittel kommt mit höchstens 10.000 € im Jahr aus, am anderen Ende gibt 1 % eine Million Euro oder mehr aus. Allein dieses eine Prozent trägt rechnerisch rund 10.000 € oder mehr zum Durchschnitt bei (1 % × 1.000.000 €). Einen Median, also den Wert in der Mitte, nennt Bitkom nicht. Die drei Stufen ergeben zusammen 80 %, den Rest schlüsselt Bitkom nicht auf.

Ein Rechenbeispiel zum Einordnen: Angenommen, dein Shop plant 150.000 € Werbebudget im Jahr. 7 % davon wären 10.500 €, also knapp über den 10.000 €, mit denen 35 % der Unternehmen mit Influencer-Zusammenarbeit auskommen. Vergütest du nach Ergebnis, etwa mit angenommen 10 % Provision pro Kauf, entsprächen 10.500 € den Provisionen auf 105.000 € Umsatz über Creator-Links.

Wie Handelsunternehmen die Wirkung einschätzen

AussageZustimmungWer geantwortet hat
Wir erreichen neue Zielgruppen88 %arbeiten mit Influencern
Bezahlte Beiträge lohnen sich mehr als klassische Anzeigen80 %arbeiten mit Influencern
Auch mit kleinem Werbebudget erfolgreich64 %arbeiten mit Influencern
Auch im B2B-Bereich sinnvoll49 %arbeiten mit Influencern
Influencer-Marketing ist ein überschätzter Hype17 %mit Influencer-Erfahrung
Influencer-Marketing ist ein überschätzter Hype46 %ohne eigene Erfahrung
Influencer stärken das Vertrauen in ein Produkt44 %alle 505 Befragten
Influencer können dem Image schaden46 %alle 505 Befragten

Zustimmung heißt bei den Werten aus dem Studienbericht: „trifft voll und ganz zu“ oder „trifft eher zu“. Die ersten vier Aussagen haben die 67 Unternehmen bewertet, die mit Influencern zusammenarbeiten, so die englische Fassung des Berichts. Die deutsche Fassung nennt an dieser Stelle n=37, die Pressemitteilung bezieht die Werte auf Unternehmen mit Influencer-Erfahrung. Die beiden Werte zum Hype stammen aus der Pressemitteilung, die keine Antwortskala nennt. Die Werte zu Vertrauen und Image beruhen auf allen 505 Befragten.

Auffällig ist der Abstand beim Hype: 17 % der Unternehmen mit Influencer-Erfahrung halten Influencer-Marketing für überschätzt, unter denen ohne eigene Erfahrung sind es 46 %. Das kann an guten Erfahrungen liegen, aber auch daran, dass vor allem Unternehmen dabeibleiben, bei denen es funktioniert.

Was die Zahlen offenlassen: Honorar oder Vergütung nach Ergebnis

Bitkom fragt nach dem Anteil am Werbebudget und nach dem Betrag in Euro, nicht nach dem Vergütungsmodell. Ob die 66.860 € als feste Honorare für Posts und Videos fließen oder als Vergütung für Klicks und Käufe, sagt die Studie nicht.

Für deine Planung macht das einen Unterschied. Beim Fixhonorar steht der Betrag für die vereinbarten Beiträge vorab fest, egal was sie bringen. Bei der Vergütung nach Ergebnis zahlst du pro Klick auf einen Link (CPC, Cost per Click) oder eine Provision pro Kauf (CPA, Cost per Acquisition), meist über ein Partnerprogramm. Die Ausgabe wächst dann mit dem Ergebnis, und das Jahresbudget lässt sich vorab nur schätzen.

Der Haken: Ein Partnerprogramm allein bringt keine Beiträge. Viele Partner werden nie aktiv, und gerade die Creator, die du dir wünschst, posten selten ohne Anlass. Die eigentliche Aufgabe ist also, Creator zum Posten zu bringen, möglichst viele gleichzeitig, und danach zu sehen, wer verkauft. Dafür lassen sich beide Modelle kombinieren, etwa mit einem Kampagnenbudget, das nach vorher festgelegten Ergebnissen ausgezahlt wird.

So wurde gefragt

Die Budgetzahlen beruhen auf 67 Unternehmen, die mit Influencern zusammenarbeiten. Anteil und Betrag sind Schätzungen der Befragten: Bitkom fragte, welchen Anteil des Werbebudgets sie „schätzungsweise“ in Influencer-Marketing investieren und wie viel Euro sie „schätzungsweise“ im Jahr ausgeben. Für eine so kleine Gruppe ist die Unsicherheit größer als die Fehlertoleranz von plus/minus 4 Prozent, die Bitkom für die Gesamtstichprobe angibt. Nimm die Werte deshalb als Größenordnung, nicht als Benchmark auf den Euro genau. Kleine Shops mit weniger als zehn Beschäftigten und Unternehmen außerhalb des Handels, etwa reine Hersteller, gehören nicht zur Grundgesamtheit.

  • Auftraggeber Bitkom, durchgeführt von Bitkom Research
  • Telefonische Befragung (CATI) von Geschäftsführung und Vorstand
  • 505 Unternehmen aus Groß-, Einzel- und Kfz-Handel mit mindestens 10 Beschäftigten
  • Kalenderwochen 11 bis 19 2025, also 10. März bis 11. Mai 2025
  • Gewichtet nach dem Unternehmensregister des Statistischen Bundesamts
  • Veröffentlicht als Pressemitteilung am 14. August 2025 und im Studienbericht „Digitaler Handel in Deutschland“ 2026, englische Fassung „Digital Commerce in Germany“

So ist es bei wyrld

Planst du wie die befragten Unternehmen mit einem Jahresbetrag, kannst du ihn mit wyrld Boost als Kampagne einsetzen. Du legst Produkte, Zeitraum und KPIs fest, also die Kennzahlen, nach denen ausgezahlt wird, etwa Käufe, Klicks, Watchtime oder Reichweite. Viele Creator können gleichzeitig mitmachen, und das Budget geht nach dem, was sie erreichen, an sie. Du bestimmst, in welchen Shops gekauft wird, und Kampagnenvideos sind als Werbung gekennzeichnet. Ob ein Creator mitmacht, entscheidet er selbst.

Mit dem Brand- und Shop-Abo siehst du jeden Tag, welche Creator deine Produkte schon zeigen und wer davon verkauft, und kannst mit ihnen eigene Konditionen vereinbaren. Im Partnerprogramm erscheint wyrld als ein einziger Partner, das Abo zeigt, wer dahinter steht.

Auf wyrld zeigen Hunderte Creator, vor allem aus Mode, Beauty und Interior, in eigenen Shops Produkte, die sie selbst ausgesucht haben. Anbinden lässt sich dein Shop über dein bestehendes Partnerprogramm oder direkt, vergütet wird nach Ergebnis, pro Klick, pro Kauf oder beides, sodass Creator deine Produkte auch selbst in ihren Shop holen können. Kauft jemand über das Angebot deines Shops, läuft die Bestellung bei dir. Findet wyrld denselben Artikel auch in anderen Partnershops, stehen deren Preise daneben. Die Preise für Abo und Boost gibt es auf Anfrage.

FAQ

Häufige Fragen.

Wie viel Prozent des Werbebudgets geben Unternehmen für Influencer-Marketing aus?

Handelsunternehmen in Deutschland, die mit Influencern arbeiten, setzen laut Bitkom nach eigener Schätzung im Schnitt 7 % ihres gesamten Werbebudgets dafür ein. Grundlage ist eine Befragung von 505 Handelsunternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten im Frühjahr 2025, darunter 67 mit Influencer-Zusammenarbeit. Für andere Branchen sagt die Zahl nichts aus.

Was kostet Influencer-Marketing einen Onlineshop im Jahr?

Einen festen Preis gibt es nicht. In der Bitkom-Befragung geben 35 % der Handelsunternehmen mit Influencer-Zusammenarbeit bis zu 10.000 € im Jahr aus, weitere 39 % zwischen 10.000 und 100.000 €. Der Durchschnitt liegt bei 66.860 €, und 1 % gibt eine Million Euro oder mehr aus. Was du ausgibst, hängt auch vom Vergütungsmodell ab.

Lohnt sich Influencer-Marketing auch mit kleinem Budget?

64 % der Handelsunternehmen, die mit Influencern arbeiten, sagen laut Bitkom: Auch mit kleinem Werbebudget lassen sich Produkte über Influencer erfolgreich vermarkten. Das ist eine Selbsteinschätzung, keine Erfolgsmessung. Wer nach Ergebnis vergütet, also pro Klick oder pro Kauf, begrenzt das Ausgaberisiko, sorgt damit aber nicht von selbst dafür, dass Creator deine Produkte zeigen.

Warum arbeiten so wenige Handelsunternehmen mit Influencern?

Gründe weist Bitkom nicht aus, die Zahlen zeigen aber Zurückhaltung. 49 % haben sich mit dem Thema noch nicht beschäftigt, und 46 % aller Befragten stimmen der Aussage zu, Influencer könnten dem Unternehmensimage schaden. Unter Unternehmen ohne eigene Erfahrung halten laut Pressemitteilung 46 % Influencer-Marketing für einen überschätzten Hype.

Stand der Angaben:

Quellen

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